Christina Aguilera ist immer für Überraschungen gut. Während sie am Anfang ihrer Karriere das kleine Mädchen von nebenan mimte, sich dann in die Bitch ihrer „Dirrty"-Zeit verwandelte, dann PinUps und die 50er Jahre huldigte und sich nach der Geburt ihres Sohnes auf leicht verrückte Styles beschränkte, überrascht Frau Aguilera nun mit ihrem züchtigen Cover zur neuen CD „Bionic". Mit streng nach hinten gebundenen Haaren begegnet uns die einstige Billigvariante von Britney Spears und lässt ihren Kopf durchleuchten. Und anders als vermutet befindet sich da kein Leerraum, sondern viel Technologie. Ein kleines Laufwerk analog zu einer Uhr, in der viele Räder simultan miteinander agieren. Das nennen wir eine gelungene Überraschung. Nach dem Klick durchreisen wir bildtechnisch den Werdegang von Christina Aguilera.
Christina hat im letzten Jahr ordentlich rangeklotzt. Neben „Bionic", das am 8. Juni veröffentlicht wird, gibt es noch einem Film mit der Aguilera. Ganz im Zeichen von Moulin Rouge findet Christina in „Burlesque" ihre Erfüllung auf der Bühne und tanzt mit Kristen Bell und Stanley Tucci ab nächstem Jahr durch die deutschen Kinos. Zuvor gibt es ab dem 30. März ihre erste Single „Not Myself Tonight" und dann das Album, auf dem sie u.a. mit Sia, Hill & Switch und nun höre man richtig hin - Le Tigre und Ladytron gearbeitet hat. Auf die Zusammenarbeit mit Le Tigre und Ladytron sind wir gespannt. Das hätten wir musikalisch mit Frau Aguilera nie zusammengebracht und finden es sehr interessant, dass beide Bands sich für eine Zusammenarbeit mit der Popprinzessin entschieden haben. Vielleicht ist das Album musikalisch auch so interessant wie das Coverartwork an sich. Die erste Single „Not Myself Tonight" springt leider zu sehr auf den Gaga-Zug auf. Solch ein Richtungswechsel hätte eher kommen sollen.
Vom Disneyclub zu den Massen
Die Bitch lässt grüßen
Christina mag die 50er und wird zum PinUp-Girl
Etwas verrückt aber nicht billig
Jetzt ganz züchtig













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