Der Jeremy Scott. Nachdem er uns mit Flügelsneakern und bei der letzten Fashion Week in London mit seiner Fred-Feuerstein-Kollektion minder begeistert hat, weicht er nun auf die Geschichte der Popmusik aus. Fred und seine Keule bleiben im Schrank. Heute gibt es dafür eine Hommage an Madonna und Jean-Paul Gaultier. Die Brüste werden wie Anfang der 90er Jahre bei Madonna zwar nicht freigelegt, dafür gibt es aber den typischen Madonna-Zopf und ganz viel Korsagen und tellerförmige BHs, die auch ein Jean-Paul Gaultier hätte entwerfen können.
Als Jean-Paul Gaultier anfing mit Madonna zusammen zu arbeiten, war die Aufregung groß. Der BH wurde salonfähig. Die Brust an sich auch. Madonna zeigte, was sie hatte und jeder hielt den nötigen Abstand zu ihr, da sie jeden mit ihrem BH aufspießen hätte können. Die Vogue-Ära von Madonna bestach durch die Kostüme von Gaultier und nun greift Jeremy Scott dieses Gefühl erneut auf und nimmt den Unterwäschelook für sich mit. Die Ode an Madonna und Jean-Paul Gaultier ist gelungen. Die Kollektionsteile werden ganz sicher keine Ladenhüter werden. Uns gefällt die Gradwendung von Herrn Scott sehr gut.










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